Der demografische Wandel stellt Kommunen und Pflegekassen vor erhebliche Probleme. Das wird nicht nur bei der Finanzierung spürbar. Alle Beteiligten sind gefordert, neue, angemessene Strukturen für eine insgesamt älter werdende Gesellschaft zu entwickeln. Sie sollten bereits bei der praktischen Alltagshilfe ansetzen und nicht erst greifen, wenn Pflege notwendig wird.
Die wirkungsorientierte Veränderung von Strukturen und Prozessen im Bereich demografischer Wandel / Leben im Alter beeinflusst unmittelbar die tradierten Hilfestrukturen.
So wird etwa die Altenhilfe auf der einen Seite durch Aufbau und Stärkung sozialer Netze entlastet: Im Ergebnis sind viele Ältere auf Altenhilfe im engeren Sinne nicht mehr angewiesen.
Auf der anderen Seite kommen neue Anforderungen auf die Altenhilfe zu. Möglichst umfassende Selbständigkeit im Alter erfordert neue Strukturen, ein verändertes Denken und Handeln.
Auf dem Prüfstand steht die Zielgenauigkeit der Angebote in der Altenpflege und Altenhilfe. Wenn Träger untereinander und mit den Kommunen zusammenarbeiten, lässt sich vieles bewirken.
Wir können Sie dabei unterstützen. Wo möglich, beteiligen wir auch die eigentliche Zielgruppe: Menschen, die älter werden und ihre Lebensbedingungen aktiv gestalten wollen.